Gehoert zu den beruehmten "1000 Dingen, die du gemacht haben solltest, bevor du stirbst" (oder wie auch immer sich dieses zweifelhafte Buch schimpft) eigentlich auch, eine Wohnung in einem anderen Land gemietet zu haben? Fuer mich gerade schon - auch wenn es mit Sicherheit nicht das letzte Mal war. Es sei denn, das naechste Mal wird's gleich ein Haus, natuerlich.
Seit knapp 2 Monaten leben Hedwig und ich in einem wunderschoenen Appartement in Arequipa, wobei meine Aufenthalte dort sich nicht wirklich als "leben" bezeichnen lassen. Nachdem nach 3 Tagen Suche (nach 2 Tagen hoffnungsloser Suche glaubten wir nicht mehr an ein so schnelles und gutes Ende) der Mietvertrag von Hedwig unterschrieben und die wichtigsten Einrichtungsgegenstaende innerhalb von 2 darauffolgenden Tagen besorgt wurden, verbrachte ich noch weitere 3 Tage im neuen Heim, bevor ich mich fuer 6 Wochen auf Reise machte.
Tja, und jetzt bleibt mir ja leider gerade mal noch eine Woche, bevor es weiter geht.
Selbst schuld... meine Reiseplaene gestalte ja schliesslich ich.
Uebrigens wohnen wir direkt in der Mitte von allem: hinter dem einzigen grossen Einkaufszentrum Arequipas mit groesstem Supermarkt und Kino (morgen Kinotag fuer 3,50 Soles, juhu), 3 Gehminuten von der Hauotstrasse mit Banken, Internet, Tausenden von Busverbindungen, Restaurants...
Und jetzt zeige ich euch mal, wie es in unserem Gringa-Reich aussieht!

Zu diesem sonnigen Patio kommt durch die Haustuer - klar. Hier gehen alle Zimmertueren ab, diese Tuer fuehrt zum Beispiel in Hedwigs Zimmer und von dort aus weiter ins Wohnzimmer und in mein Zimmer. Mein Zimmer kann ich auch alleine vom Patio betreten. Rechts nicht zu sehen ist die Kuechen- sowie Badtuer.
Sicherheit muss sein - Blick aus meiner Zimmertuer in den Patio mit Kuechentuer. Das Becken zum Ab- sowie Waesche waschen befindet sich in der Ecke hinten, ist in peruanischen Haeusern meistens nicht in der Kueche! Haus ist ein gutes Stichwort - eigentlich bewohnen wir keine Wohnung, sondern ein Flachdachhaus, da oben ausser eines Daches zum Abladen von riesigen Mengen Geruempel nichts mehr kommt. Wir haben unseren eigenen Eingang und werden von niemandem gestoert.
Das Wohnzimmer mit Mitbewohnerin. Blick von meinem Zimmer - denn bisher ist beides noch eins, wird aber bald getrennt.
Und zum Schluss ein kleiner Schatz: Dieses Radio - ja, ein Radio! - wurde fuer uns in der Wohnung gelassen. Super Klang und eine tolle Kommode - man muss ja auch praktisch denken.
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